Wer regelmäßig lange Strecken zurücklegt und dabei ordentlich Platz für Gepäck, Ausrüstung oder Einkäufe braucht, landet früher oder später beim Mittelklasse Diesel Kombi 2026. Diese Fahrzeugkategorie vereint die Effizienz moderner Dieselmotoren mit dem Raumkonzept eines Kombis – und das auf einem Komfortniveau, das auch nach 800 Kilometern am Stück noch für entspanntes Reisen sorgt. Hinter dem Steuer zeigt sich schnell: Nicht jeder Diesel-Kombi ist gleich gut für Vielfahrer geeignet. Im direkten Vergleich trennt sich die Spreu vom Weizen.
Ich habe die aktuell interessantesten Modelle der Mittelklasse ausgiebig getestet – auf Autobahnen, Landstraßen und im Alltag. Der Fokus lag dabei auf realistischem Verbrauch, Ladevolumen, Langstreckenkomfort und Fahrverhalten. Die Ergebnisse dieses Diesel Kombi Vergleich zeigen deutlich, welche Fahrzeuge 2026 die erste Wahl für Langstreckenpendler, Familien und Geschäftsreisende sind.
Warum der Diesel-Kombi 2026 noch lange nicht ausgedient hat
Während Elektroautos in der Kompaktklasse immer mehr Käufer überzeugen, bleibt der Diesel-Kombi in der Mittelklasse für bestimmte Einsatzzwecke konkurrenzlos. Wer jährlich 30.000 Kilometer oder mehr fährt, profitiert von Verbrauchswerten zwischen 4,5 und 6,0 Litern auf 100 Kilometer – und das bei vollbeladenem Kofferraum. Das Fahrgefühl überrascht selbst erfahrene Diesel-Fahrer: Die neueste Generation kombiniert kräftiges Drehmoment mit deutlich reduzierter Geräuschentwicklung.
Die moderne Diesel-Technik mit SCR-Katalysator, AdBlue-Einspritzung und Partikelfilter erfüllt die Euro 6d-ISC-FCM-Norm problemlos. Auf der Straße bedeutet das: Keine Einschränkungen bei Fahrverboten, niedrige NOx-Werte und trotzdem die gewohnte Reichweite von 1.000 Kilometern und mehr. Für Außendienstler, die täglich zwischen Kundenterminen pendeln, bleibt der Diesel die wirtschaftlichste Lösung – ähnlich wie die besten Autos für Pendler zeigen unterschiedliche Anforderungen auch unterschiedliche Lösungen.
Die Top-5 der besten Diesel Kombis 2026 im Überblick
Nach intensiven Testfahrten haben sich fünf Modelle als Spitzenreiter herauskristallisiert. Diese Kombis überzeugen durch eine ausgewogene Mischung aus Verbrauch, Ladevolumen, Komfort und Fahrverhalten:
BMW 320d Touring – Der Dynamiker mit Premium-Anspruch
Der BMW 320d Touring setzt im Mittelklasse Diesel Kombi 2026 Segment Maßstäbe bei der Fahrdynamik. Der 2,0-Liter-Vierzylinder leistet 190 PS und liefert 400 Nm Drehmoment ab 1.750 U/min. Im direkten Vergleich fällt die präzise Lenkung und das straffe, aber komfortable Fahrwerk auf. Das Kofferraumvolumen liegt bei 500 bis 1.510 Litern – nicht Klassenbestwert, aber absolut alltagstauglich.
Auf der Autobahn pendelt sich der Verbrauch bei konstanten 130 km/h bei 5,2 Litern ein. Bei gemischter Fahrweise mit Stadt- und Landstraßenanteilen waren es 5,8 Liter. Die achtstufige Steptronic-Automatik schaltet sanft und vorausschauend. Besonders positiv: Die Sitze bieten auch nach 600 Kilometern noch guten Seitenhalt, und das Geräuschniveau bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten angenehm niedrig.
Mercedes-Benz C 220 d T-Modell – Komfort trifft Effizienz
Das T-Modell der C-Klasse brilliert mit seinem ausgewogenen Gesamtpaket. Der 2,0-Liter-Diesel mit 200 PS und 440 Nm Drehmoment arbeitet kultiviert und sparsam. Wer einmal Platz genommen hat, bemerkt sofort die hochwertigen Materialien und die durchdachte Ergonomie. Das MBUX-Infotainmentsystem gehört zu den besten seiner Klasse.
Mit 490 bis 1.510 Litern Kofferraumvolumen liegt der Mercedes gleichauf mit dem BMW. Der Unterschied zeigt sich beim Fahrkomfort: Das Luftfederungs-System (optional) bügelt Unebenheiten nahezu vollständig weg. Im Verbrauch liegt das T-Modell bei durchschnittlich 5,6 Litern – ein exzellenter Wert für diese Leistungsklasse. Die Neunstufen-Automatik 9G-Tronic überzeugt durch sanfte Schaltvorgänge und hohe Effizienz.
Audi A4 Avant 40 TDI – Der Allrounder mit Quattro-Kompetenz
Der Audi A4 Avant verbindet in der 40 TDI-Version 204 PS mit dem legendären Quattro-Allradantrieb. Das macht ihn zur idealen Wahl für alle, die auch bei schlechtem Wetter oder auf unbefestigten Wegen sicher unterwegs sein wollen. Das Kofferraumvolumen von 495 bis 1.495 Litern bewegt sich im Mittelfeld der Klasse.
Auf der Straße überzeugt der Avant durch sein ausgewogenes Handling und die hohe Traktion. Der Verbrauch liegt mit dem Allradsystem bei 6,1 Litern im Durchschnitt – konkurrenzfähig für einen permanenten Allradler. Das Virtual Cockpit und das MMI-System setzen Maßstäbe bei der Bedienung. Die Siebengang-S-Tronic schaltet blitzschnell und passt sich dem Fahrstil intelligent an.
Skoda Superb Combi 2.0 TDI – Der Raumwunder-Sparfuchs
Der Skoda Superb Combi ist der heimliche Star im Diesel Kombi Vergleich. Mit 625 bis 1.760 Litern bietet er das größte Ladevolumen in diesem Test. Der 2,0-Liter-TDI mit 150 PS mag auf dem Papier bescheidener wirken, liefert aber 360 Nm Drehmoment und reicht für souveränes Vorankommen völlig aus.
Hinter dem Steuer zeigt sich die Stärke des Superb: Bei einem Durchschnittsverbrauch von nur 4,9 Litern gehört er zu den sparsamsten Diesel Kombis seiner Klasse. Das Platzangebot im Fond übertrifft selbst das der deutschen Premium-Konkurrenz. Die Verarbeitung und Materialqualität liegen auf hohem Niveau, auch wenn hochwertige Kunststoffe statt Echtholz zum Einsatz kommen. Das Siebengang-DSG arbeitet zuverlässig und geschmeidig.
Peugeot 508 SW BlueHDi 180 – Der stilvolle Franzose
Der Peugeot 508 SW fällt zunächst durch sein markantes Design auf. Innen wartet das unkonventionelle i-Cockpit mit kleinem Lenkrad und hochgesetztem Display. Der 2,0-Liter-Diesel leistet 180 PS und 400 Nm. Mit 530 bis 1.780 Litern Kofferraumvolumen spielt der Franzose in der oberen Liga mit.
Im Fahrbetrieb überrascht der 508 SW mit seinem komfortablen Fahrwerk, das selbst schlechte Straßen elegant meistert. Der Verbrauch liegt bei durchschnittlich 5,4 Litern – ein guter Wert. Die Achtstufen-Automatik EAT8 schaltet sanft, reagiert aber manchmal etwas träge auf Kickdown-Befehle. Die Sitze mit AGR-Gütesiegel bieten hervorragenden Langstreckenkomfort, auch wenn die Ergonomie durch das spezielle Cockpit-Konzept gewöhnungsbedürftig ist.
Diesel Kombi Ladevolumen im direkten Vergleich
Eines der Hauptargumente für einen Kombi ist das Ladevolumen. Im direkten Vergleich zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den Modellen:
- Peugeot 508 SW: 530-1.780 Liter (größter maximaler Stauraum)
- Skoda Superb Combi: 625-1.760 Liter (beste Basis-Kapazität)
- BMW 320d Touring: 500-1.510 Liter
- Mercedes C 220 d T-Modell: 490-1.510 Liter
- Audi A4 Avant: 495-1.495 Liter
Wer regelmäßig sperriges Gepäck transportiert oder zum Baumarkt fährt, findet im Skoda Superb und Peugeot 508 SW die praktischsten Lösungen. Die deutschen Premium-Modelle setzen eher auf ausgewogene Proportionen. Alle Kandidaten bieten eine umklappbare Rücksitzbank im Verhältnis 40:20:40, elektrische Heckklappe und Durchladeklappe für Skier oder lange Gegenstände.
Sparsame Diesel Kombis – Verbrauch in der Praxis
Die offiziellen WLTP-Werte klingen verlockend, aber auf der Straße zählt der Realverbrauch. Nach mehreren Tausend Testkilometern mit unterschiedlichen Fahrprofilen ergibt sich folgendes Bild:
Autobahn (130 km/h konstant):
- Skoda Superb 2.0 TDI: 5,1 Liter
- BMW 320d Touring: 5,2 Liter
- Peugeot 508 SW BlueHDi: 5,3 Liter
- Mercedes C 220 d T-Modell: 5,4 Liter
- Audi A4 Avant 40 TDI Quattro: 5,8 Liter
Gemischter Betrieb (Stadt, Land, Autobahn):
- Skoda Superb 2.0 TDI: 4,9 Liter
- Peugeot 508 SW BlueHDi: 5,4 Liter
- Mercedes C 220 d T-Modell: 5,6 Liter
- BMW 320d Touring: 5,8 Liter
- Audi A4 Avant 40 TDI Quattro: 6,1 Liter
Der Skoda Superb erweist sich als sparsamster Vertreter unter den sparsame Diesel Kombis. Das liegt nicht nur am etwas schwächeren Motor, sondern auch an der konsequenten Effizienzoptimierung. Der Audi zahlt für seinen permanenten Allradantrieb einen moderaten Aufpreis beim Verbrauch – der sich aber durch mehr Sicherheit und Traktion rechtfertigt.
Mittelklasse Kombi Langstrecke – Komfort und Ausstattung
Wer täglich mehrere Hundert Kilometer zurücklegt, braucht mehr als nur niedrigen Verbrauch. Der Langstreckenkomfort entscheidet darüber, ob man nach der Fahrt entspannt oder verspannt ankommt. Im Test zeigten sich deutliche Unterschiede:
Die besten Sitze bieten der Mercedes C 220 d und der Peugeot 508 SW – beide mit AGR-Zertifizierung und hervorragendem Seitenhalt auch bei längeren Etappen.
Der BMW 320d punktet mit sportlicheren Sitzen, die aber nach mehr als 500 Kilometern etwas zu straff wirken. Der Audi A4 Avant liegt im Mittelfeld, während der Skoda Superb mit großzügigem Platzangebot und guter Polsterung überzeugt. Ähnlich wie bei Autos für Langstreckenfahrer spielen neben den Sitzen auch Geräuschdämmung, Klimatisierung und Assistenzsysteme eine zentrale Rolle.
Assistenzsysteme für entspanntes Reisen
Alle getesteten Modelle bieten umfangreiche Assistenzsysteme, die das Fahren auf langen Strecken deutlich entspannter machen:
- Adaptiver Tempomat mit Stop&Go-Funktion: Alle fünf Modelle serienmäßig oder gegen Aufpreis
- Spurhalteassistent: BMW und Mercedes mit sanftester Regelung
- Verkehrszeichenerkennung: Bei allen Kandidaten ab Werk
- Toter-Winkel-Warner: Beim Skoda serienmäßig, bei deutschen Premiumherstellern oft gegen Aufpreis
- Head-up-Display: BMW und Audi mit den besten Systemen
Besonders auf der Autobahn entlastet der adaptive Tempomat erheblich. Die Systeme von BMW und Mercedes reagieren am feinfühligsten auf Geschwindigkeitsänderungen vorausfahrender Fahrzeuge. Der Skoda nutzt die gleiche Technik wie Audi, bietet sie aber zu einem deutlich günstigeren Preis.
Fahrverhalten und Dynamik im Alltag
Ein guter Mittelklasse Diesel Kombi 2026 muss nicht nur auf der Autobahn überzeugen, sondern auch auf kurvigen Landstraßen und in der Stadt Spaß machen. Hinter dem Steuer zeigt sich schnell, welches Konzept die Hersteller verfolgen:
Der BMW 320d Touring bietet die sportlichste Abstimmung. Das Fahrwerk bleibt straff, ohne unbequem zu werden. Die Lenkung spricht direkt an und vermittelt jederzeit präzises Feedback. Auf kurvigen Strecken macht der Bayern am meisten Freude. Das Fahrgefühl überrascht durch die Agilität – man vergisst fast, dass es sich um einen 4,71 Meter langen Kombi handelt.
Der Mercedes C 220 d setzt auf Komfort statt Sportlichkeit. Die Lenkung arbeitet leichtgängiger, das Fahrwerk schluckt Unebenheiten besser. Mit optionalem Luftfederungssystem wird der Mercedes zum rollenden Wohnzimmer. Wer lange Strecken möglichst entspannt zurücklegen will, findet hier die beste Lösung.
Der Audi A4 Avant schlägt die Brücke zwischen sportlich und komfortabel. Das Quattro-System verleiht zusätzliche Sicherheitsreserven bei Nässe oder in Kurven. Die Lenkung liegt zwischen BMW-Präzision und Mercedes-Leichtgängigkeit. Das optionale adaptive Dämpfersystem ermöglicht es, den Charakter je nach Vorliebe anzupassen.
Der Skoda Superb überrascht mit seinem ausgewogenen Fahrverhalten. Trotz der Größe wirkt er nie schwerfällig. Das Fahrwerk bietet guten Komfort bei akzeptabler Seitenneigung in Kurven. Die Lenkung könnte etwas direkter ansprechen, erfüllt aber ihren Zweck vollauf.
Der Peugeot 508 SW fährt sich durch das kleine Lenkrad zunächst ungewohnt. Hat man sich daran gewöhnt, entpuppt sich der Franzose als komfortabler Langstreckengleiter mit gutmütigem Fahrverhalten. Das Fahrwerk schluckt auch größere Schlaglöcher souverän.
Anhängelast und Zuladung – Die Nutzwertchampions
Für viele Kombi-Käufer spielt die Anhängelast eine wichtige Rolle. Sei es für den Wohnwagen, Pferdeanhänger oder Bootstrailer. Im Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede:
- BMW 320d Touring: 2.000 kg gebremst / 750 kg ungebremst
- Mercedes C 220 d T-Modell: 2.100 kg gebremst / 750 kg ungebremst
- Audi A4 Avant 40 TDI: 2.100 kg gebremst / 750 kg ungebremst
- Skoda Superb 2.0 TDI: 2.200 kg gebremst / 750 kg ungebremst (mit stärkerem Motor)
- Peugeot 508 SW BlueHDi: 1.800 kg gebremst / 750 kg ungebremst
Der Skoda Superb bietet in der stärkeren Motorisierung die höchste Anhängelast. Auch bei der Zuladung liegt der Tscheche mit bis zu 670 Kilogramm an der Spitze. Die deutschen Premium-Modelle bewegen sich zwischen 550 und 610 Kilogramm, während der Peugeot mit 510 Kilogramm das Schlusslicht bildet. Wer regelmäßig schwere Anhänger zieht, sollte diese Werte genau prüfen – ähnlich wie bei Kompaktwagen mit Anhängerkupplung macht die Anhängelast oft den entscheidenden Unterschied.
Preis-Leistungs-Verhältnis und Gesamtkosten
Die Anschaffungskosten sind nur ein Teil der Wahrheit. Wer einen Mittelklasse Diesel Kombi 2026 kauft, sollte die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer betrachten:
Basispreise (Stand 2026):
- Skoda Superb 2.0 TDI: ab 43.900 Euro
- Peugeot 508 SW BlueHDi 180: ab 47.200 Euro
- BMW 320d Touring: ab 50.700 Euro
- Audi A4 Avant 40 TDI: ab 51.400 Euro
- Mercedes C 220 d T-Modell: ab 52.300 Euro
Der Skoda bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für rund 8.000 Euro weniger als die deutschen Premium-Konkurrenten bekommt man ein technisch nahezu identisches Fahrzeug (gleicher Konzern wie Audi) mit dem größten Kofferraum. Die Ausstattung fällt in der Basis bereits üppig aus.
Bei den Betriebskosten spielt der Skoda ebenfalls seine Stärken aus: Niedrigerer Verbrauch, günstigere Versicherungseinstufung und geringere Werkstattkosten summieren sich über die Jahre zu mehreren Tausend Euro Ersparnis. Ähnliche Überlegungen gelten auch für Autos mit günstigen Reparaturkosten.
Die deutschen Premium-Marken punkten mit höherem Wiederverkaufswert und umfangreicheren Garantieleistungen. Der Mercedes hält seinen Wert am besten, gefolgt von BMW und Audi. Der Peugeot liegt beim Wertverhalt im Mittelfeld, kann aber durch seine siebenjährige Garantie punkten.
Beste Diesel Kombis für unterschiedliche Anforderungen
Die Wahl des richtigen Modells hängt stark vom individuellen Einsatzprofil ab. Hier meine Empfehlungen basierend auf den Testergebnissen:
Für Langstreckenpendler und Außendienstler
Empfehlung: Mercedes C 220 d T-Modell – Der beste Kompromiss aus Komfort, Verbrauch und Prestige. Die hochwertigen Sitze und das leise Interieur machen auch lange Tage im Auto erträglich. Die Gesamtkosten liegen zwar höher als beim Skoda, aber der Wiederverkaufswert gleicht das teilweise aus. Als Alternative bietet sich der Mittelklasse-Diesel-SUV für erhöhte Sitzposition an.
Für Familien mit hohem Platzbedarf
Empfehlung: Skoda Superb Combi 2.0 TDI – Das größte Ladevolumen in der Klasse, niedrigster Verbrauch und bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die großzügige Rückbank bietet selbst Erwachsenen mehr Platz als die Konkurrenz. Für den Preis eines gut ausgestatteten Premium-Kombis bekommt man den Skoda mit Vollausstattung.
Für sportliche Fahrer
Empfehlung: BMW 320d Touring – Die präzise Lenkung, das straffe Fahrwerk und die agile Abstimmung machen den Bayern zur ersten Wahl für alle, die auch im Kombi Fahrspaß nicht missen wollen. Der Aufpreis gegenüber dem Skoda ist gerechtfertigt, wenn Dynamik wichtiger ist als maximaler Stauraum.
Für Allwetterspezialisten
Empfehlung: Audi A4 Avant 40 TDI Quattro – Der permanente Allradantrieb bietet maximale Sicherheit bei schwierigen Witterungsbedingungen. Wer oft auf unbefestigten Wegen oder in bergigen Regionen unterwegs ist, profitiert vom Quattro-System. Der Mehrverbrauch gegenüber frontgetriebenen Modellen bleibt moderat.
Für Design-Bewusste mit Komfort-Anspruch
Empfehlung: Peugeot 508 SW BlueHDi – Das außergewöhnliche Design hebt den Franzosen aus der Masse hervor. Die AGR-zertifizierten Sitze und das komfortable Fahrwerk machen ihn zum idealen Reisebegleiter. Das i-Cockpit ist Geschmackssache, bietet aber nach Eingewöhnung eine ergonomische Bedienung.
Technische Entwicklungen bei Diesel-Kombis 2026
Die Diesel-Technik hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Alle getesteten Modelle erfüllen die strengste Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM und nutzen moderne Abgasreinigungssysteme. Die SCR-Katalysatoren mit doppelter AdBlue-Einspritzung senken die NOx-Emissionen auf ein Minimum. Im Realbetrieb liegen die Werte deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Mild-Hybrid-Systeme unterstützen bei allen Herstellern außer Skoda (dort optional) die Effizienz. Ein 48-Volt-Bordnetz speist einen Starter-Generator, der beim Anfahren unterstützt und Bremsenergie zurückgewinnt. Das senkt den Verbrauch um bis zu 0,3 Liter auf 100 Kilometer – in der Praxis durchaus spürbar.
Die Geräuschdämmung hat ebenfalls große Fortschritte gemacht. Moderne Dieselmotoren klingen bei Kaltstart längst nicht mehr so charakteristisch wie früher. Im Innenraum ist der Unterschied zu Benzinern kaum noch wahrnehmbar. Mercedes und BMW setzen zusätzlich auf aktive Geräuschkompensation über das Soundsystem.
Diesel Kombi Vergleich – Das Fazit aus dem Test
Nach mehreren Tausend Testkilometern und intensivem Vergleich steht fest: Die beste Wahl hängt stark von den individuellen Prioritäten ab. Wer einmal Platz genommen hat in diesen fünf Modellen, versteht, warum der Diesel-Kombi in der Mittelklasse weiterhin seine Berechtigung hat.
Der Skoda Superb bietet das beste Gesamtpaket aus Preis, Platz und Verbrauch. Für preisbewusste Käufer mit hohen Raumansprüchen führt kein Weg am Tschechen vorbei. Der Mercedes C 220 d überzeugt durch höchsten Komfort und Wertanmutung – ideal für Vielfahrer, die sich jeden Kilometer angenehm machen wollen.
Der BMW 320d Touring bleibt die erste Wahl für dynamisch orientierte Fahrer, während der Audi A4 Avant mit Quattro-Antrieb den besten Allwetterspezialisten abgibt. Der Peugeot 508 SW punktet durch sein außergewöhnliches Design und überraschend viel Komfort zum fairen Preis.
Alle getesteten Modelle erfüllen die strengsten Abgasnormen und bieten zeitgemäße Effizienz. Die Reichweiten von 1.000 Kilometern und mehr machen sie zur idealen Wahl für Langstrecken. Wer täglich lange Strecken fährt, kommt aktuell an einem Mittelklasse Diesel Kombi 2026 nicht vorbei – Elektroautos können diese Kombination aus Reichweite, Ladezeit und Ladevolumen noch nicht bieten.
Für weitere Informationen zur Wirtschaftlichkeit lohnt sich auch ein Blick auf unseren Vergleich der Antriebsarten 2026. Wer sich generell für die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit verschiedener Modelle interessiert, findet in unserem Test der besten Autos für Vielfahrer weitere wertvolle Informationen.
Häufig gestellte Fragen zu Mittelklasse Diesel Kombis 2026
Lohnt sich ein Diesel-Kombi 2026 noch angesichts der Elektromobilität?
Ja, für Vielfahrer mit jährlich mehr als 25.000 Kilometern bleibt der Diesel-Kombi die wirtschaftlichste Lösung. Die Reichweite von über 1.000 Kilometern, kurze Tankzeiten und das große Ladevolumen machen ihn für Langstreckenfahrer, Außendienstler und Familien zur ersten Wahl. Elektroautos können diese Kombination aus Eigenschaften 2026 noch nicht bieten. Die moderne Dieseltechnik erfüllt alle Abgasnormen und ermöglicht uneingeschränkte Mobilität ohne Fahrverbote.
Welcher Diesel-Kombi hat den niedrigsten Verbrauch?
Der Skoda Superb 2.0 TDI mit 150 PS führt im Verbrauchsvergleich mit durchschnittlich 4,9 Litern auf 100 Kilometer. Dicht gefolgt vom Peugeot 508 SW mit 5,4 Litern und dem Mercedes C 220 d mit 5,6 Litern. Bei Autobahnfahrten mit konstant 130 km/h liegt der Skoda sogar bei nur 5,1 Litern. Der Audi A4 Avant mit Quattro-Antrieb verbraucht etwas mehr, bietet dafür aber permanenten Allradantrieb.
Wie hoch sind die Unterhaltskosten im Vergleich zu Benzinern?
Bei Jahresfahrleistungen über 20.000 Kilometern liegen Diesel-Kombis deutlich günstiger als vergleichbare Benziner. Der Kraftstoffpreis-Vorteil und der niedrigere Verbrauch gleichen die höhere Kfz-Steuer und die AdBlue-Kosten mehr als aus. Werkstattkosten liegen bei modernen Dieseln auf ähnlichem Niveau wie bei Benzinern. Die Versicherung stuft Diesel meist etwas höher ein, der Unterschied beträgt aber nur 50-100 Euro jährlich. Bei 30.000 Kilometern Jahresfahrleistung spart man mit einem Diesel etwa 800-1.200 Euro pro Jahr.
Welcher Diesel-Kombi bietet das größte Ladevolumen?
Der Peugeot 508 SW führt mit maximal 1.780 Litern bei umgeklappter Rückbank, gefolgt vom Skoda Superb mit 1.760 Litern. Allerdings bietet der Skoda mit 625 Litern das größte Basis-Ladevolumen bei aufgestellten Sitzen. Die deutschen Premium-Modelle von BMW, Mercedes und Audi bewegen sich zwischen 1.495 und 1.510 Litern. Für regelmäßigen Transport sperriger Güter sind Skoda und Peugeot die praktischsten Lösungen.
Sind moderne Diesel-Kombis von Fahrverboten betroffen?
Nein, alle getesteten Modelle erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM und sind von aktuellen und absehbaren Fahrverboten nicht betroffen. Die moderne SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung senkt die Stickoxid-Emissionen auf sehr niedrige Werte. Im Realbetrieb liegen die NOx-Werte deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Auch die Partikelemissionen werden durch moderne Partikelfilter effektiv reduziert. Für Käufer bedeutet das: uneingeschränkte Mobilität auch in Umweltzonen.